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    • Single-Blade Hubschrauber

      von Flybar bis 3D

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Single Blade Hubschrauber kurz erklärt

Im Gegensatz zu den Koaxialhubschraubern orientiert sich die Single Blade Hubschrauber - Variante technisch wie optisch mehr am Vorbild. Single Blade Hubschrauber gibt es als 3-, 4- und 6-Kanal Versionen.

3-4 Kanal Single Blade Hubschrauber - Modelle sind meist drehzahlgesteuert und mit einer fixierten Taumelscheibe ausgestattet und sind daher ähnlich einfach zu fliegen wie die Koaxialvariante.

Bei nichtkoaxialen Single Blade Hubschrauber - Modellen wird dabei der Drehmomentausgleich bzw. die Drehung um die Hochachse über einen Heckmotor geregelt. Da jede Drehzahländerung des Hauptrotors eine Drehmomentänderung bewirkt, muss zwangsläufig auch die Hochachse (gieren) ständig nachgeregelt werden – was dem Modellpiloten auch deshalb schwerfällt, weil sich die Bezugsachse, anders als bei einem im Cockpit sitzenden Piloten, beim Drehen ändert. Daher werden heute meistens elektronische Drehratensensoren (sog. Gyros oder Kreisel) eingesetzt, die die Hochachse so regeln, dass sich die Orientierung des Rumpfes nicht ändert bzw. sie gleichbleibt.

Drehzahlgesteuert

Bei drehzahlgesteuerten Single Blade Hubschraubern (Fixed-Pitch; kurz: FP genannt) erfolgt die Steuerung des Auftriebs durch Veränderung der Drehzahl der Rotorblätter. Beim FP ist der kollektive Anstellwinkel der Rotorblätter stets gleich, die Steuerung des Auftriebs und damit der Höhe erfolgt hier ausschließlich über die Rotordrehzahl („Gas“). Diese wird von einem Drehzahlsteller geregelt, der meistens gemeinsam mit dem Empfänger und dem Gyro auf einer Steuerplatine vereint ist.

Diese Bauweise spricht träger auf Steuerkommandos an als die „pitchgesteuerte" Single Blade Hubschrauber - Variante, hat aber den Vorteil des einfacheren mechanischen Aufbaus, geringeren Gewichts und ist auch weniger sturzempfindlich. Sie hat sich besonders bei kleinen und günstigen Modellen unter 500 g bewährt.

Pitchgesteuert

Als Pitch bezeichnet man den Anstellwinkel eines Rotorblatts gegenüber der anströmenden Luft. Die Steuerung des Auftriebseines pitchgesteuerten Single Blade Hubschraubers erfolgt dann durch Veränderung des kollektiven Anstellwinkels, die Motordrehzahl bleibt dabei im Idealfall konstant. Die Ansteuerung erfolgt typischerweise mit drei Servos an der Taumelscheibe, häufig in 120-Grad-Anordnung, bei der sich die Kräftegleichmäßig auf alle Servos verteilen, deren Bewegungen dann (meistens im Sender) gemischt werden müssen. Beim Heckrotor kommen Konstruktionen mit gesondertem Heckmotor, mit Antriebswelle und Umlenkgetriebe oder auch mit Zahnriemen zum Einsatz. Das Nachregeln der Hochachse (gieren) erfolgt über elektronische Beschleunigungssensoren (sog. Gyros), die sie so regeln, dass sich die Orientierung des Rumpfes nicht ändert bzw. gleichhält.
Hierbei handelt es sich um 4- bzw. 6-Kanal Hubschrauber, bei welchem folgende Funktionen gesteuert werden: Pitch, Nick, Roll, Gier (= 4-Kanal) + Motordrehzahl und Gyroempfindlichkeit (= 6-Kanal).

Die Lateral- (Vorwärts-/Rückwärts- und Seitwärts-, auch Nick und Roll-) Bewegung eines Single Blade Hubschraubers kann durch eine Taumelscheibe angesteuert werden, die von mindestens zwei Servos angelenkt wird. Bei ganz einfachen Konstruktionen wird darauf verzichtet, es ist dann nur die Flughöhe und die Drehung (gieren) steuerbar.

Diese Abstimmung der Anlenkungen (Mischung) kann senderseitig durch sogenannte Helimischer oder Taumelscheibenmischer erfolgen. Mittlerweile gibt es aber auch Onboard-Systeme, die autark die Taumelscheiben- und Heckrotormischung steuern und darüber hinaus auch ein Dreiachs-Stabilisierungssystem enthalten. Diese Systeme sind inzwischen so effektiv stabilisierend, dass komplett auf die Hilfsrotorebene (Paddel) am Rotorkopf verzichtet und "flybarless" (paddellos), also mit rigidem (=starrem) Rotorkopf geflogen werden kann. Dank dieser Systeme sind mittlerweile Fluggeschwindigkeiten von über 250 km/h mit den Single Blade Hubschrauber - Modellen möglich, die mit der Hilfsrotorebene nur schwer erflogen werden können, da sich das Modell dabei stark aufschaukeln würde.